Kriegshaber: Vom vorderösterreichischen Dorf zum Augsburger Stadtteil
Die Führung verläuft ausgehend von der Thaddäus-Kirche (die im II. Weltkrieg als Flak-Turm zweckentfremdet wurde) entlang der Ulmer-Straße (einer historisch bedeutenden Verbindung von Wien nach Augsburg) vorbei an ehemaligen Werkshallen der KUKA, Resten der ehemaligen Kasernen (Drittes Reich und US-Armee, heute noch Offizierswohnungen vorhanden), einer vorderösterreichischen Relais-Station, dem historischen `Franzosenhof`, der Rüstungsproduktion der Michel-Werke (wo ab 1944 jüdische Frauen zur Zwangsarbeit untergebracht waren) und dem Straßenbahndepot (1911) hin zu dem ehemaligen überwiegend von Juden besiedelten vorderösterreichischen Dorfkern (Zollhaus, Ensemble der Judenhäuser) und dem ältesten Gebäude des heutigen Augsburger Stadtteils (Marstallerhof). An der um 1720 erbauten ehemaligen Synagoge endet die Tour (mit der Möglichkeit, selbst noch die alte Synagoge – heute eine Dependance des Jüdischen Museum Augsburg - zu besuchen).
Treffpunkt: St. Thaddäus (Kriegshaber, vor dem Kircheneingang)