Kreativtage Diedorf

Raku: alte japanische Keramiktradition
Der Begriff Raku bedeutet so viel wie Glück, stille Freude und Wohlgefühl, und ist eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden. Die Ursprünge der japanischen Keramiktradition Raku-Yaki gehen auf den Gründer Chojiro zurück, der im Japan des 16. Jh. lebte und zusammen mit dem berühmten Tee-Zeremonien-Meister Sen Rikyu handgeformte Teeschalen (chawan) entwarf, die dem Geist des Zen-Buddhismus und der damit verwobenen Teezeremonie (chanoyu) entsprachen.
Zwischen 900C° und 1000C° gebrannt, wird die Töpferware heißglühend aus dem Ofen geholt und in einer Tonne mit Sägespänen, Heu oder Stroh abgeräuchert.  Das leichtentzündliche Material geht sofort in Flammen auf, und die Keramik wird an den Stellen, die vorher nicht mit Glasur versehen wurden, durch einen Reduktionseffekt (Entzug von Sauerstoff) geschwärzt.  Durch den Temperaturschock entstehen zudem die für Raku typischen Risse (Craquelé). Auf die Größe und Beschaffenheit der Craquelé kann man während des Prozesses in gewissem Umfang Einfluss nehmen, trotzdem bleibt das Ergebnis im Detail unvorhersehbar. Durch diesen gesteuerten Zufall ist jede Keramik ein unverwechselbares Einzelstück

Kursablauf:

Vorstellung der einzelnen Teilnehmeris
kleine Einführung in Keramik und in die Raku Geschichte
kleine Meditaion
Glasieren der Schale, Trocknen
 
kleine Pause
 
Einführung zum Ofen und Räuchern
Anschließend brennen der Werks
Am Ende wird das Werk von Ruß und den verbrannten Sägespänen gesäubert





1 Tag, 21.08.2026
Freitag, 10:00 - 16:00 Uhr
1 Termin(e)
Fr 21.08.2026 10:00 - 16:00 Uhr Umweltzentrum Schmuttertal, Augsburger Straße 24, 86420 Diedorf, Kreppen
Roswitha Brandt
 
26DI207q214
Gebühr
83,00 €  

Ansprechpartner: vhs Augsburger Land e.V.

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Belegung: 
Plätze frei
(Plätze frei)