Sowohl Kinder als auch Erwachsene leiden gelegentlich unter sogenannten Lern- und Verhaltensstörungen. Diese äußern sich in Unkonzentriertheit, Lese-Rechtschreibproblemen, motorischer Unruhe, Prüfungsängsten usw.
Nicht Dummheit oder mangelnde Intelligenz sind dafür verantwortlich, sondern sogenannte Lernblockaden. Wie man solche erkennt, aber vor allem wie man ihnen aktiv mit einfachen Bewegungsübungen entgegenwirken kann, erfahren sie in diesem Vortrag. Er richtet sich insbesondere an Eltern, Pädagogen, Lehrpersonal, Hausaufgabenbetreuung sowie alle Interessierten.
Hintergrundinformationen
Die Evolutionspädagogik® wurde von Ludwig Koneberg entwickelt. Sie verbindet Pädagogik, Gehirnentwicklung und Bewegung. Grundlage des Ansatzes sind die langjährigen Erfahrungen aus der Einzelberatungspraxis mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie Erkenntnisse der heutigen Gehirnforschung, wonach Bewegung, Sinneserfahrungen und koordinierte Aktivitäten die Vernetzung verschiedener Gehirnbereiche fördern und dadurch Lernen erleichtern können.
Die Idee dahinter aus Sicht von Evolutionspädagogen:
Das Gehirn entwickelt sich in bestimmten „evolutionären Stufen“ – ähnlich der Entwicklungsgeschichte des Menschen.
Schwierigkeiten beim Lernen, Verhalten oder in der Konzentration können entstehen, wenn eine dieser sieben Stufen nicht ausreichend integriert ist.
Durch gezielte Bewegungs- und Körperübungen sollen Wahrnehmung, Konzentration und Lernfähigkeit unterstützt werden.
Im Mittelpunkt steht die Beobachtung der Zusammenarbeit von Körper, Gehirn und Verhalten sowie die Frage, wie Menschen die Welt wahrnehmen und lernen.