"Schwer von Segen ist die Flur - Junge Frau, was sinnst du nur?" ("Juli" von Th. Storm, 1850) (ausgefallen)

Literarischer Spaziergang um das Kloster Oberschönenfeld
Mit dem Aufkommen des Naturgefühls im 18. Jahrhundert, schwelgen Autoren wie Goethe und Eichendorff in stimmungsvollen Naturgedichten: die Welt wird als entfaltetes und harmonisches Ganzes erlebt. Bis Hermann Hesse findet man die Verbindung von Naturbild und Schlussfolgerung für den Menschen, gleichwohl dies Gottfried Benn als ein Merkmal veralteter Lyrik bezeichnet hat. Bereits Bert Brecht, Hilde Domin, Rainer Kunze, Karl Krolow und v.a. Sarah Kirsch mit der sog. Ökolyrik/Umweltpoesie, vollziehen vor dem Hintergrund geistiger Umwälzungen und Krisen einen radikalen Wandel in der modernen Lyrik. Bei einem Spaziergang werden wir den verschiedenen Gedichten im Gehen und gemeinsamen Austausch nachsinnieren.
Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung im Naturpark-Haus statt!

Anmeldung schriftlich bei der vhs Augsburger Land, Holbeinstr. 12, 86150 Augsburg, Tel. 0821-344840, Fax: 0821-3448422, per E-Mail: zentrale@vhs-augsburger-land.de oder im Internet: www.vhs-augsburger-land.de
Maria Wiedemann, Gymnasiallehrerin, Schulpsychologin
CAU201s01
Gebühr:
9,30