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Die Schmutter - eine Wanderung von der Quelle zur Mündung

Beamervortrag
Die knapp 96 Km lange Schmutter entspringt in den Stauden etwa drei Kilometer westlich von Siebnach und fließt in nördlicher Richtung zur Donau. Ab Neusäß läuft sie dabei am westlichen Rand des Lechtals. Am Unterlauf zweigt bei Hochwasser nach rechts der Egelseebach ab, der etwas unterhalb von der Schmutter in die Donau mündet. Nahe dieser Abzweigung lag zur Römerzeit der nördliche Endpunkt der Via Claudia, beim Gut Burghöfe zwischen Druisheim und Mertingen. Zwischen 1955 und 1972 wurde der Flusslauf von der Donau her bis zur Autobahn A8, begradigt um Überschwemmungen zu verhindern. Dies führte jedoch auch dazu, dass die Ernten stark zurückgingen, weil Salze aus der Quellregion nun nicht mehr eingetragen wurden. Deshalb beendete man die Regulierung ab der A8 und ließ die Schmutter flussaufwärts in ihrem natürlichen Lauf, so dass sie hier noch durch flache Talauen mäandriert. Von Fischach bis zur A8 wurde das Schmuttertal ein „Schmuckkästchen“ des Naturschutzes in Schwaben und ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

1 Nachmittag, 13.11.2019
Mittwoch, 15:00 - 16:30 Uhr
1 Termin(e)
Josef Heirich
HBI109v80
Eintritt:
5,00

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